27. Edition
TROPHÉE BAILLI DE SUFFREN
18. Juni - 2 Juli 2026
Eine zeitlose Odyssee über das Mittelmeer
Die Trophée Bailli de Suffren, ein Juwel in der Krone der klassischen Regatten!
Die Trophée Bailli de Suffren gehört zu den herausragenden Ereignissen in der Segelwelt, die Tradition und Abenteuergeist in einzigartiger Weise verbinden. Diese Regatta, benannt nach dem französischen Admiral Bailli de Suffren aus dem 18. Jahrhundert, lässt auf jeder Seemeile die Geschichte lebendig werden.
Teilnehmer der Bailli de Suffren folgen den Routen alter Seefahrer. Von den glamourösen Küsten Saint-Tropez' über die raue Schönheit der Insel Sardinien bis hin zu den historischen Häfen von Bizerta und Malta - jede Etappe der Regatta zelebriert die unvergleichliche Schönheit des Mittelmeers und des Balearischen Archipels.
Diese Regatta ist zugleich eine kulturelle Odyssee. Jeder Anlaufhafen bietet die Chance, in das reiche Geflecht mediterraner Kultur, Geschichte und Küche einzutauchen. Die wahre Essenz der Trophée Bailli de Suffren liegt jedoch im Geist ihrer Teilnehmer – einer Gemeinschaft von Seglern, verbunden durch ihre Liebe zum Meer, zum Wind und zur zeitlosen Schönheit ihrer Schiffe. An Bord verschmelzen Können, Teamwork und der Nervenkitzel des Rennens mit Momenten stiller Verbundenheit zur weiten, blauen See.
Ein kurzer Überblick: Was ist die Trophée Bailli de Suffren?
Die Trophée Bailli de Suffren ist eine renommierte Segelregatta, die als Tribut an Pierre André de Suffren, auch bekannt als Bailli de Suffren, ins Leben gerufen wurde. Als berühmter französischer Marinekommandeur und Malteserritter des 18. Jahrhunderts, erlangte er Anerkennung für seinen Mut und sein taktisches Geschick in Seeschlachten während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und des Englisch-Französischen Krieges.
Diese Regatta ehrt sein Erbe und die maritime Geschichte, indem sie die Tradition des Segelns mit der Feier der Mittelmeerkultur und -geschichte verbindet. Sie folgt einer Route, die an Suffrens historische Seereisen erinnert, verknüpft berühmte Häfen des Mittelmeer und stellt die Schönheit sowie die Herausforderungen der Seefahrt im Stile vergangener Zeiten zur Schau. Die Veranstaltung hebt die Werte der Seemannschaft, der Fertigkeit und der zeitlosen maritimen Traditionen hervor, die alle Teil des Erbes von Bailli de Suffren sind.
Brauche ich Segelerfahrung, um an einer Regatta teilzunehmen?
Ganz und gar nicht. Unsere professionelle Crew übernimmt alle technischen Aufgaben an Bord und zeigt Ihnen auf Wunsch gern die wichtigsten Handgriffe. Sie müssen sich zu nichts verpflichtet fühlen – wer mag, kann aktiv mitsegeln, wer lieber entspannen möchte, genießt das Regatta-Geschehen ganz bequem vom Deck aus. Im Mittelpunkt steht das Erlebnis, nicht die Vorerfahrung.
Wie hoch sind die Kosten für die Teilnahme an der Trophée Bailli de Suffren?
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Bitte beachten Sie, dass zu den Charterkosten die Mehrwertsteuer hinzukommt. Wenn es sich um eine Firmenveranstaltung handelt, dann könnte das Chartern einer Yacht Steuervorteile bieten, einschließlich einer einer MwSt.-Rückerstattung. Wir empfehlen, diesbezüglich Ihren Steuerberater zu konsultieren.
Zusätzlich zu den Charterkosten fällt die sog. Advanced Provisioning Allowance (APA) an. Die APA, eine Art Deposit, deckt alle crewbezogenen Ausgaben, Versicherungen, Regatta-Anmeldegebühren, Treibstoff, Hafengebühren sowie Verpflegung und Getränke an Bord ab. Bitte beachten Sie, dass persönliche Ausgaben an Land – wie Mahlzeiten, Getränke, Ausflüge und Aktivitäten außerhalb des Veranstaltungsprogramms – weder in den Charter- noch in der APA enthalten sind und in Ihrer Verantwortung liegen.
Erkunden Sie die Umgebung vor Ort.
Eine königliche Yacht
ORIANDA
Die 1937 gebaute Segelyacht Oriana ist ein Meisterwerk der Schiffsbaukunst und ein lebendiges Stück Geschichte. Mit ihrer zeitlosen Eleganz und ihrer beeindruckenden Widerstandskraft verkörpert sie die Essenz einer Ära, in der das Segeln nicht nur eine Fortbewegungsart, sondern eine Leidenschaft war. Oriana ist mehr als nur ein Schiff – sie ist eine Quelle der Inspiration, die Segler und Träumer auch heute noch in ihren Bann zieht.
Oriana ist mit ihren klassischen Linien und ihrem zeitlosen Design mehr als eine Yacht – sie ist ein schwimmendes Kunstwerk. Jedes Detail, von der eleganten Form des Rumpfes bis zur meisterhaft gefertigten Takelage, zeugt von einer Epoche, in der Boote Schönheit und Funktionalität vereinten. Sie verkörpert eine Zeit, in der Handwerkskunst höchste Wertschätzung genoss und das Meer als Raum für Abenteuer und Entdeckungen galt.
Die 26 Meter (85 Fuß) lange Schoneryacht Oriana wurde von Oscar W Dahlstrom im Auftrag des Königs Christian von Dänemark entworfen. 1938 vollendete die renommierte Werft von Carl Andersen in Faaborg, Dänemark, dieses maritime Juwel. In ihren eleganten Linien und perfekten Proportionen offenbart sich Dahlstroms außergewöhnliche Designkunst.
Oriana bietet in vier exquisit ausgestatteten Kabinen luxuriösen Komfort für bis zu acht Gäste. Mit einem engagierten Kapitän und einer erfahrenen Crew an Bord erwartet Sie ein unvergessliches Segelabenteuer. Darüber hinaus glänzt Oriana auch bei Regatten und nimmt an renommierten Veranstaltungen wie den Voiles de Saint-Tropez und anderen prestigeträchtigen klassischen Wettbewerben teil.
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Klassische Eleganz
14 tage voller Erlebnisse
Die Route der Trophée Bailli de Suffren - Auf den Spuren großer Seefahrer.
Die Trophée Bailli de Suffren ist eine klassische Hochseeregatta. Auf einer historischen Route durch das Mittelmeer segelt die Flotte von Saint-Tropez nach Malta und verbindet dabei Häfen, Etappen und Kulturen, die seit Jahrhunderten von der Seefahrt geprägt sind.
Die Regatta entfaltet sich als zusammenhängende Seereise. Lange Offshore-Passagen wechseln mit Landgängen, Ankünften in historischen Häfen und Phasen der Erholung. Das Erleben an Bord, die Zusammenarbeit der Crews und die Bedingungen auf See prägen den Verlauf ebenso wie die gesegelten Meilen.
Dieses Programm begleitet die Regatta Tag für Tag. Es beschreibt die einzelnen Etappen, die geplanten Abläufe und die Stationen entlang der Route – von der Vorbereitung in Saint-Tropez bis zur Ankunft und Preisverleihung in Malta.
18. Juni – Auftakt in Saint-Tropez
Donnerstag
18. Juni
Ankunft in Saint-Tropez
Die Anreise nach Saint-Tropez verteilt sich über den gesamten Tag. Die Gäste treffen individuell ein – über den Flughafen Nizza oder mit dem eigenen Fahrzeug. Auf Wunsch stehen organisierte Transfers zur Verfügung. Der Hafen bildet den gemeinsamen Treffpunkt. Die Yachten liegen bereits in der Marina, die Crews sind vor Ort und bereiten alles für die kommenden Tage vor.
Ankommen Und Eintauchen
Der restliche Tag bleibt bewusst offen. Es ist Zeit, anzukommen, sich an Bord einzurichten und erste Eindrücke von Saint-Tropez zu sammeln. Ein Spaziergang durch die Altstadt, ein Kaffee am Hafen oder ein Blick über die Boote – jeder gestaltet den Nachmittag nach eigenem Rhythmus. Ein festes Programm gibt es nicht. Der Tag ist als ruhiger Einstieg gedacht, um sich auf die Reise einzustimmen.
Der Tag im Überblick
- Anreise: Individuelle Ankunft in Saint-Tropez, Transfers ab Flughafen Nizza auf Wunsch
- Ankommen: Zeit zum Einrichten an Bord und für erste Begegnungen
- Entdecken: Freie Zeit, um Saint-Tropez im eigenen Tempo zu erkunden
19. Juni – Vorbereitung und Einweisung
Freitag
19. Juni
Morgentliches Erwachen im Yachthafen
Im Hafen füllt sich der Vormittag nach und nach. Es gibt keinen festen Zeitpunkt, an dem alle eintreffen. Die Yachten liegen bereits längsseits, Crewmitglieder bewegen sich zwischen Steg und Deck. Das Boarding verläuft entspannt. Taschen werden verstaut, erste Gespräche geführt und Begrüssungen ausgetauscht.
Erste Meilen Unter Segel
Sind alle an Bord, folgt eine kurze Einführung. Die wichtigsten Abläufe und die Sicherheit an Bord werden besprochen. Kurz darauf verlassen die Yachten den Hafen. Draussen werden die Segel gesetzt. Sie gibt Zeit, sich einzufinden, alles zu üben, die Umgebung wahrzunehmen und den Rhythmus an Bord kennenzulernen.
Owners’ Dinner – Ein Gemeinsamer Abend
Am Abend kommen alle in Saint-Tropez zum Owners’ Dinner zusammen. Es ist ein ungezwungener Rahmen, um sich kennenzulernen, Eindrücke auszutauschen und die Menschen und Crews zu treffen, mit denen man die kommenden Tage auf See verbringen wird. Der Abend bleibt bewusst locker und endet ruhig — ein stimmiger Abschluss des ersten vollständigen Tages an Bord.
Der Tag im Überblick
- Individuelle Ankunft und Boarding im Hafen
- Kurze Einführung und erste Seemeilen unter Segel
- Gemeinsames Dinner in Saint-Tropez
20. Juni – Start zur ersten Hochseepassage
Samstag
20. Juni
Am Morgen treffen sich Skipper und Crews um 08:30 Uhr im Clubhaus der SNST zum gemeinsamen Briefing. Wetterlage, Kursoptionen und sicherheitsrelevante Aspekte werden besprochen. Bonifacio ist das erstes Ziel der Regatta.
Abschied von der Küste
Um 12:30 Uhr verlässt die Flotte Saint-Tropez und nimmt Kurs nach Süden. Sobald die Küste achteraus liegt, stellt sich der Bordalltag ein. Wachen werden eingeteilt, Segel getrimmt, die Yachten finden ihren Rhytmus.
Durch die Nacht
Nach Sonnenuntergang lässt die Hitze des Tages nach, das Licht wird weich, das Meer ruhiger. Geräusche verlieren an Bedeutung, der Blick wandert zu den Sternen, zu den Segeln und zu den anderen Yachten, die langsam in der Dunkelheit verschwinden. Die Nacht verlangt Aufmerksamkeit – und schafft zugleich Raum für Ruhe und Konzentration.
Der Tag im Überklick
- Die Segler treffen sich um 8:30 Uhr zu einem Briefing
- Um 12:30 Uhr setzen die Yachten Kurs nach Süden
- Abend & Nacht – Offshore-Segeln Richtung Korsika
Start: Saint-Tropez
Ziel: Bonifacio (Korsika)
Gesamtdistanz: ~ 188 nautische Meilen
Abfahrt: 12:30 Uhr
Voraussichtliche Ankunft: voraussichtlich in den frühen Morgenstunden
Geschwindigkeit: etwa 5 - 7 Knoten im Durchschnitt
21.–22. Juni – Landfall in Bonifacio
Sonntag & Montag
21. - 22. Juni
Landfall in Bonifacio
Nach der Hochseepassage tauchen die weißen Kalkfelsen von Bonifacio am Horizont auf. Die Yachten laufen nach und nach ein, verteilt über Sonntag und Montag. Segel werden geborgen, Leinen festgemacht – die Gelegenheit für etwas freie Zeit in Bonifacio.
Zeit an Land
Für Bonifacio ist kein offizielles Programm vorgesehen. Der Hafenaufenthalt dient der Erholung und der Vorbereitung auf die nächste Etappe. Crews nutzen die Zeit, um auszuruhen, kleinere Arbeiten am Schiff zu erledigen oder die Umgebung zu erkunden. Der Rhythmus ist ruhig, der Zeitplan offen.
Hafenaufenthalt
Der Hafenaufenthalt bietet Gelegenheit zur Erholung, für kurze Wege an Land und für eine Küche, die für viele zur willkommenen Abwechslung nach den Tagen auf See wird.
Der Tag im Überklick
- Gestaffelte Ankünfte in Bonifacio
- Zeit zum Ankommen und Erholen im Hafen
- Abschluss der ersten Hochseepassage
23.–24. Juni – Hochseepassage nach Trapani
Dienstag & Mittwoch
23. - 24. Juni
Vorbereitung und Aufbruch
Am 23. Juni beginnt der Tag mit dem Skipperbriefing um 09:00 Uhr in Bonifacio. Besprochen werden Wetterlage, Routenoptionen entlang der sardischen Küste sowie die Anforderungen der längsten Hochseepassage der Regatta. Um 11:00 Uhr verlässt die Flotte Bonifacio und nimmt Kurs nach Süden, der Ostküste Sardiniens folgend.
Entlang der Sardische Küste
Im Verlauf des Tages begleitet die Ostküste Sardiniens die Flotte über viele Meilen. Kaps, Buchten und markante Küstenlinien geben Orientierung. Neben Navigation und Trimm entsteht Raum für Beobachtung — und Zeit, die Landschaft auf sich wirken zu lassen und zur Ruhe zu kommen.
Segeln in den Abend
In der Dämmerung befinden sich die Yachten etwa auf Höhe von Capo Comino und setzen ihren Kurs südwärts fort, meist mit der sardischen Küste noch in Sicht. In den frühen Morgenstunden rückt die Südspitze Sardiniens näher – der Moment, an dem der Kurs allmählich Richtung Westen auf Sizilien dreht.
Der Tag im Überblick
- 09:00 Skipperbriefing in Bonifacio
- Start der zweiten Hochseepassage
- Tages- und Nachtsegeln entlang der Ostküste Sardiniens
Start: Bonifacio (Korsika)
Ziel: Trapani (Sizilien)
Gesamtdistanz: ~ 250 nautische Meilen
Abfahrt: 11:00 Uhr (Regattastart)
Voraussichtliche Ankunft: abhängig von Wind und Bedingungen ab 25. Juni
Geschwindigkeit: etwa 5 - 7 Knoten im Durchschnitt
25.–26. Juni – Ankunft und Ruhetag in Trapani
Donnerstag & Freitag
25. - 26. Juni
Ankunft in Trapani
Im Laufe des Donnerstags laufen die Yachten in Trapani auf Sizilien ein. Die Zeiten werden genommen, Segel geborgen und Leinen belegt.
Nach der langen Strecke über See haben die Crews wieder festen Boden unter den Füssen.
Zeit an Land
Für den restlichen Donnerstag ist kein offizielles Programm vorgesehen. Die Zeit an Land bleibt bewusst offen. Viele nutzen die Stunden zur Erholung. Trapani bietet dafür einen passenden Rahmen – bodenständig, lokal geprägt und fern größerer Menschenmengen. Hafen und Altstadt laden dazu ein, nach der Hochseepassage das Tempo herauszunehmen
A Day of Rest in Trapani
Der Freitag ist als vollständiger Ruhetag vorgesehen. Trapani zeigt sich in seinem eigenen Rhythmus: Fischerboote liegen im Hafen, der Alltag läuft ruhig und unaufgeregt weiter. Ob in kleinen Restaurants, bei einem Spaziergang entlang des Wassers oder an einem langen Abend – die Stadt bietet den passenden Rahmen für Erholung und gemeinsames Innehalten.
Der Tag im Überblick
- Ankunft in Trapani im Verlauf des Donnerstags
- Hafenaufenthalt und Zeit an Land zur Erholung
- Freitag als Ruhetag, kein offizielles Programm
27. Juni – Kurze Etappe nach Marettimo
Samstag
27. Juni
Vorbereitung auf eine kurze Etappe
Der Morgen in Trapani beginnt mit einem morgendlichen Briefing. Um 11:00 Uhr verlässt die Flotte den Hafen. Der Kurs führt nach Westen, hinaus auf offenes Wasser, in Richtung Marettimo – eine der Egadischen Inseln, bereits am Horizont sichtbar.
Dicht beieinander unterwegs
Mit rund 20 Seemeilen ist die Strecke kurz. Über weite Strecken bleibt die Flotte dicht beieinander. Der Schwerpunkt liegt auf Aufmerksamkeit und präzisem Segeln. Entscheidungen wirken unmittelbar, Timing und saubere Manöver sind entscheidend.
Vor Anker bei Marettimo
Am frühen Nachmittag erreicht die Flotte Marettimo.
Der Abend steht im Zeichen des Ankommens vor Anker – geschützt, überschaubar und geprägt von der ruhigen Präsenz der Insel.
Der Tag im Überblick
- 09:00 Briefing in Trapani
- 11:00 Uhr Start der dritten Etappe nach Marettimo
- Marettimo, Übernachtung vor Anker
28. Juni – Aufbruch zur letzten Etappe
Sonntag
28. Juni
Anker auf in Marettimo
Der Morgen vor Marettimo beginnt ruhig. Die Yachten liegen vor Anker, das Wasser ist glatt, der Duft von frischem Kaffee zieht über das Deck. Beim Briefing um 09:00 Uhr besprechen wir, was vor uns liegt. Die Strategie wird festgelegt, dann heißt es: Anker auf und Segel setzen.
Start der letzten Etappe
Um 11:00 Uhr fällt der Startschuss zur letzten Etappe der Trophée Bailli de Suffren. Der Kurs führt nach Südosten, weg von den Ägadischen Inseln, hinein in offenes Seegebiet Richtung Malta. Die ersten Meilen sind geprägt von Nähe. Boote liegen auf gleicher Höhe, kleine Abstände entscheiden über freie Luft und Position. Niemand möchte früh den Anschluss verlieren.
Entlang der sizilianischen Küste
Am Nachmittag segelt die Flotte entlang der Westküste Siziliens nach Süden. Der Kurs führt hinaus aus dem Schutz der Inseln. Der Wind ist noch unstet, freie Luft ein Vorteil. Kleine Positionsgewinne wirken sofort, kleine Fehler ebenso. Niemand denkt an die Distanz nach Malta – noch nicht. Zunächst geht es darum, sauber aus dem Feld zu kommen.
Der Tag im Überblick
- 09:00 Uhr Briefing vor Anker bei Marettimo
- 11:00 Uhr Start der letzten Etappe Richtung Malta
- Regatta entlang der West- und Südküste Siziliens
Start: Marettimo (Westlich von Sizilien)
Ziel: Valetta (Malta)
Gesamtdistanz: ~ 170 nautische Meilen
Abfahrt: 11:00 Uhr (Regattastart)
Voraussichtliche Ankunft: abhängig von Wind und Bedingungen am folgenden Nachmittag
Geschwindigkeit: etwa 5 - 7 Knoten im Durchschnitt
29.–30. Juni – Auf See Richtung Malta
Montag & Dienstag
29. - 30. Juni
Die Regatta geht weiter
Die Flotte bleibt auf See, Stunde um Stunde, oft bis weit in den Montag hinein, manche Yachten auch darüber hinaus. Malta liegt irgendwo voraus, aber nicht als fixer Zeitpunkt. Die Abstände zwischen den Yachten verändern sich langsam. Kleine Vorteile entstehen, verschwinden wieder, tauchen an anderer Stelle erneut auf. Nichts ist entschieden, vieles bleibt offen.
Ankunft und Wertung in Valletta
Erst auf den letzten Meilen gewinnt das Ziel wieder Kontur. Die Ankünfte in Valletta verteilen sich bis Mittwoch, den 1. Juli. Jede Yacht erreicht den Hafen zu ihrer eigenen Zeit, geprägt von Kurswahl, Bedingungen und Durchhaltevermögen. Mit dem Festmachen endet die letzte Hochseepassage, Zeiten werden genommen, Wertungen bestätigt. Der Wettkampf ist abgeschlossen.
Harbour Stay and Review
Nach dem Zieleinlauf sammelt sich die Flotte im Hafen von Valletta. Ergebnisse werden geprüft, Etappen besprochen, Erfahrungen ausgetauscht. Da die Liegeplätze bis Freitag, den 3. Juli, um 12:00 Uhr gesichert sind, bleibt Zeit zum Erholen, Reflektieren und für einen ruhigen Abschluss der Regatta.
Der Tag im Überblick
- Offshore-Passage Richtung Malta
- Gestaffelte Ankünfte in Valletta bis 1. Juli
- Hafenaufenthalt mit Wertung und interner Nachbereitung
1. Juli – Ein Tag in Valletta
Mittwoch
1. Juli
Mittwoch in Valetta
Der Mittwoch ist kein klar abgegrenzter Tag, sondern ein Übergang. Einige Yachten liegen bereits im Hafen, andere kommen erst im Laufe der Stunden an. Entscheidend ist, dass die letzte Etappe abgeschlossen ist.
Mit dem Festmachen endet für jede Crew die Regatta – nicht gleichzeitig, aber endgültig.
Zwischen Ankommen und Erkunden
Wer bereits angekommen ist, verbringt den Tag an Land. Valletta lässt sich ohne Plan erschließen: kurze Wege, schattige Gassen, helle Steinflächen. Die Stadt wirkt kompakt, fast geschlossen, und verlangt keine Erklärung. Man bleibt stehen, geht weiter, setzt sich dazu.
Ein gemeinsamer Abschluss
Am Abend kommen die Crews ein letztes Mal zusammen. Es wird gegessen und getrunken. Gespräche entstehen beiläufig, Erinnerungen werden nicht nacherzählt, sondern vorausgesetzt. Am nächsten Tag steht die Siegerehrung an – heute reicht es, dass alle angekommen sind.
Der Tag im Überblick
Fortlaufendes Ankunftsfenster in Valletta
Zeit an Land ohne Programm
- Gemeinsamer Abend vor der Siegerehrung
2. Juli – Siegerehrung und Abschied
Donnerstag
2. Juli
Der formelle Abschluss
Am Vormittag findet in Valletta die Siegerehrung statt. Die Flotte ist vollständig angekommen, die Ergebnisse stehen fest. Namen werden aufgerufen, Platzierungen bestätigt. Ergebnisse werden bekanntgegeben, Leistungen gewürdigt. Mit der Siegerehrung findet die Trophée Bailli de Suffren ihren offiziellen Abschluss.
Vorbereitungen zur Abreise
Im Anschluss beginnt die Abreise. Persönliche Dinge werden gepackt, letzte Absprachen getroffen. Die Transfers zum Flughafen erfolgen individuell nach Zeitplan. Der Hafen leert sich allmählich – hier ein Handschlag, dort eine Umarmung.
Abschiedsworte
Das Team von Noblesse Yachts möchte sich herzlich bei Ihnen für die Teilnahme an dieser einzigartigen Reise bedanken. Wir wünschen Ihnen eine gute Heimreise und hoffen, Sie bald wieder an Bord begrüßen zu dürfen.
Der Tag im Überblick
- Siegerehrung in Valletta
- Individuelle Abreise
- Ende der Trophée Bailli de Suffren
Route: Saint-Tropez → Bonifacio → Trapani → Marettimo → Valletta
Gesamtdistanz: ca. 630 Seemeilen (über alle Etappen)
Dauer: ca. zwei Wochen, inklusive Hochseepassagen und Hafenaufenthalten
Charakter: Hochseeregatta mit langen Offshore-Etappen und kurzen taktischen Abschnitten
Besonderheiten: Nachtsegeln, mehrtägige Hochseerennen, wechselnde Bedingungen
- Schwerpunkte: Seemannschaft, Ausdauer, Entscheidungen über Zeit
Begeben Sie sich auf Entdeckungsreise
Die Trophée Bailli de Suffren – Eine nautische Odyssee über das Mittelmeer
Im historischen Hafen von Saint-Tropez beginnt die Trophée Bailli de Suffren. Die Regatta ist Pierre-André de Suffren gewidmet – einem der bedeutendsten französischen Seeoffiziere des 18. Jahrhunderts, der in Saint-Tropez geboren wurde und den Titel eines Bailli des Malteserordens trug.
Von Saint-Tropez aus nimmt die Flotte Kurs nach Süden auf Bonifacio an der Südspitze Korsikas. Die schmale Einfahrt zwischen hohen Kalksteinfelsen gehört zu den eindrucksvollsten Ansteuerungen im Mittelmeer und markiert den ersten Hafen nach der Auftakt-Hochseepassage.
Die Route führt anschließend über offenes Meer weiter nach Trapani an der Westküste Siziliens. Als lebendiger Arbeitshafen mit langer maritimer Tradition bietet Trapani einen ruhigen Zwischenstopp nach der langen Überfahrt.
Es folgt eine kurze, taktisch anspruchsvolle Etappe nach Marettimo, einer der Ägadischen Inseln. Mit ihrer Ruhe und dem geschützten Ankerplatz bietet die Insel eine willkommene Abwechslung und ist die letzte Station vor der finalen Hochsee-Prüfung.
Den Abschluss der Regatta bildet die Ankunft in Valletta auf Malta. Mit der Einfahrt in den Grand Harbour endet die Offshore-Challenge. Die Hauptstadt Maltas, eng verbunden mit der Geschichte des Malteserordens, ist Schauplatz der finalen Wertungen und des offiziellen Abschlusses der Trophée Bailli de Suffren.
Entdecken Sie die einzelnen Stationen im Detail. Jede Destination erzählt ihren eigenen Teil dieser Reise – vom Start in Saint-Tropez bis zur letzten Ankunft in Valletta.
Saint-Tropez, Côte d'Azur
DAS NAUTISCHE JUWEL DER FRANZÖSISCHEN RIVIERA
Saint-Tropez
Saint-Tropez: Südlicher Flair
Saint-Tropez liegt an der sonnenverwöhnten französischen Riviera und ist weit mehr als nur eine glamouröse Küstenstadt; Es ist ein Segelparadies, in dem das Herz des Mittelmeers schlägt. Als Ausgangspunkt der angesehenen Regatta Bailli de Suffren ist es die erste Adresse für Segler aus der ganzen Welt.
Die Wandlung eines Fischerdorfs
Von einem einst bescheidenen Fischerdorf hat sich Saint-Tropez zu einem Symbol des Luxus und Prestiges gewandelt. Die von charmanten Cafés und Boutiquen gesäumten Kopfsteinpflasterstraßen führen zur belebten Marina, in der von eleganten Yachten und klassischen Segelbooten nur so wimmelt. Hier ist die Luft erfüllt von der salzigen Brise und den Geschichten maritimer Abenteuer.
Kultureller Reichtum und pulsierendes Nachtleben
Über seinen maritimen Charme hinaus verfügt Saint-Tropez über ein reiches kulturelles Angebot. Die Geschichte der Stadt wird in der ikonischen Zitadelle lebendig, während ihre künstlerische Seite in Museen zum Ausdruck kommt, die Künstlern wie Matisse und Picasso gewidmet sind. Wenn die Sonne untergeht, erwacht die Stadt mit einer unvergleichlichen Energie zum Leben und bietet elegante Restaurants und lebhafte Strandclubs.
Bonifacio, Korsika
Das Tor zu Südkorsika
Bonifacio
Ein Hafen in den Felsen
Bonifacio liegt an der äußersten Südspitze Korsikas und gehört zu jenen Häfen, die man nicht vergisst. Die Stadt erhebt sich hoch über dem Meer auf hellen Kalksteinfelsen, während sich der Hafen tief in eine schmale, fjordartige Bucht hineinschiebt. Wer Bonifacio von See aus anläuft, fährt durch eine enge Felsschlucht, die sich erst im letzten Moment öffnet – ein überwältigendes Naturerlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.
Eine natürliche Festung am Meer
Die außergewöhnliche Topografie hat Bonifacio über Jahrhunderte zu einem sicheren und strategisch wichtigen Hafen gemacht. Steile Felswände und die schmale Einfahrt boten Schutz vor Wind und äußeren Einflüssen. Noch heute ist dieser Kontrast prägend: unten der ruhige, geschützte Hafen, darüber die dicht bebaute Altstadt, die über Treppen und schmale Gassen mit dem Wasser verbunden ist.
Geschichte, ruhige Gassen und Inselalltag
Bonifacio bewahrt bis heute eine ruhige, unverfälschte Atmosphäre. Entlang der Kaimauer und in den kleinen Gassen der Altstadt geht es gelassen zu. Kleine Restaurants, Bäckereien und Läden prägen das Bild, dazu kommen regionale Produkte und korsische Spezialitäten. Bonifacio ist kein Ort der großen Inszenierung, sondern ein Platz zum Durchatmen.
Trapani, Sizilien
EIN HAFEN ZWISCHEN ZWEI MEEREN
Trapani
Eine Küstenstadt, geprägt vom Meer
Trapani liegt auf einer schmalen Landzunge an der Westküste Siziliens – zwischen offenem Meer und geschütztem Hafen, mit den Ägadischen Inseln direkt vor der Stadt und dem Monte Erice hoch über den Dächern. Diese Lage hat Trapani seit jeher geprägt und den Ort zu einem natürlichen Ausgangs- und Ankunftspunkt für Seefahrer, Händler und Reisende im zentralen Mittelmeer gemacht.
Ein lebendiger Arbeitshafen
Der Hafen von Trapani ist bis heute fest im maritimen Alltag verankert. Am frühen Morgen kehren die Fischerboote zurück, Fähren verbinden das Festland mit den nahegelegenen Inseln, und Versorgungs- und Arbeitsboote sind regelmäßig im Hafen unterwegs. Parallel dazu pflegt die Region ihre lange Tradition der Salzgewinnung. In den Salinen rund um die Stadt prägen flache Becken und alte Windmühlen noch immer das Küstenbild.
Alltag entlang der Uferpromenade
Hinter der Uferlinie beginnt die kompakte Altstadt mit schmalen Gassen, kleinen Plätzen, Kirchen und familiengeführten Läden. Das Leben folgt hier einem ruhigen, einfachen Rhythmus, der stärker von lokalen Gewohnheiten als vom saisonalen Tourismus bestimmt ist. Die Abende verbringt man in kleinen Restaurants im Viertel, auf schattigen Terrassen oder bei einem Spaziergang entlang der Uferpromenade.
Marettimo, Ägadische Inseln
EINE INSEL FÜR SICH
Marettimo
Ein abgelegener Außenposten der Ägadischen Inseln
Marettimo liegt am westlichen Rand des Ägadischen Archipels. Steile Kalksteinflanken fallen direkt ins Meer ab und formen eine Küste mit kleinen Buchten, Grotten und ungewöhnlich klarem Wasser. Große Hafenanlagen oder touristische Resorts sucht man hier vergeblich.
Geprägt von Fischerei
Seit Generationen dreht sich das Leben auf Marettimo um die Fischerei in den umliegenden Gewässern. Kleine Boote liegen am Kai, Netze werden vor den Häusern ausgebreitet und geflickt, und der Tagesablauf richtet sich bis heute nach Wetter und Fang. Das geschützte Meeresgebiet rund um die Insel trägt dazu bei, die Küstenlandschaft und die traditionelle Lebensweise zu bewahren.
Ein langsamer, einfacher Inselrhythmus
Das Dorf besteht aus wenigen Straßen, einigen Cafés und familiengeführten Restaurants sowie einer kleinen Uferpromenade. Es gibt kaum Verkehr, alles ist zu Fuß erreichbar. Am Abend trifft man sich draußen, blickt auf das Meer und lässt den Tag im letzten Licht ausklingen. Marettimo ist kein Ort für Programm – sondern für Zeit.
Valetta, Malta
UNESCO Weltkulturerbe
Valetta
Valletta: Maltas Historische Hauptstadt
Valletta, die prächtige Hauptstadt Maltas, bildet den krönenden Abschluss der Trophée Bailli de Suffren. Als UNESCO-Weltkulturerbe besticht sie mit ihrer imposanten Barockarchitektur und einer tief verwurzelten Geschichte, die den Regattateilnehmern einen majestätischen Höhepunkt dieses einzigartigen Bewerbes bietet.
Ein bunter Mix aus Geschichte und Kultur
Valletta ist ein lebendiges Zeugnis der Geschichte, eine Stadt, die wie ein Museum anmutet. Die von historischen Gebäuden und mächtigen Festungsmauern gesäumten Straßen erzählen von Römern, heroischen Schlachten und längst vergangenen Zeiten. Die strategische Lage der Stadt hat sie über Jahrhunderte zu einem kulturellen Knotenpunkt gemacht, was zu einer reichen Mischung aus künstlerischem und architektonischem Erbe geführt hat.
Pulsierend und malerisch zugleich
Valletta ist mehr als nur von historischer Bedeutung; die Stadt pulsiert regelrecht vor Leben und Farbe. Ihre erhöhte Lage bietet spektakuläre Ausblicke auf das azurblaue Mittelmeer und die umliegenden Inseln. In den zahlreichen Gärten, Kirchen und Plätzen der Stadt finden sich idyllische Oasen der Ruhe, mit charmanten Cafés und exquisiten kulinarischen Angeboten.
Trophée bailli de suffren
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Nach Eingang Ihrer Anfrage erhalten Sie eine Reservierungsbestätigung und alle notwendigen Informationen. Eine Anzahlung ist erst nach der Vertragsunterzeichnung fällig, um Ihre Reservierung zu bestätigen. Dies garantiert Ihnen die Verfügbarkeit der Yacht.
Zahlungsmodalitäten:
Anzahlung:
Sie umfasst 50 % der Chartergebühr und den vollen Betrag der Advanced Provisioning Allowance (APA). Diese Zahlung bestätigt Ihre Buchung und setzt die logistische Planung in Gang, einschließlich der Sicherung der Crew, des Liegeplatzes sowie der Organisation von Verpflegung und Getränken.
Restzahlung:
Die verbleibenden 50 % des Charterpreises sind spätestens eine Woche vor Beginn der Veranstaltung fällig.
Bitte beachten Sie, dass die Unterbringungskapazität der Yacht für die Bailli de Suffren begrenzt ist auf maximal 8 Gäste in 4 Kabinen. Für größere Gruppen bieten wir die Möglichkeit, Gäste nach jeder Etappe der Reise entweder vollständig oder einzeln auszutauschen. Zudem haben die Gäste die Option, an jedem Hafen während der Regatta auszusteigen. Es besteht niemals eine Verpflichtung zur Teilnahme an dem Event.